Kinder und Jugendliche

Im Alter von 10-11 Jahren ist der Zahnwechsel im Normalfall weitestgehend abgeschlossen.

In diesem Alter ist eine kieferorthopädische Beurteilung der Zähne und der Verzahnung sinnvoll, da jetzt beurteilt werden kann, ob eine kieferorthopädische Behandlung notwendig ist oder nicht.

Da wir bei der Korrektur von Fehlstellungen der Kiefer häufig auf ausreichendes Wachstum angewiesen sind, empfiehlt sich eine kieferorthopädische Vorstellung im 10-11. Lebensjahr.

Während einer gründlichen klinischen Untersuchung beurteilen wir, ob Behandlungsbedarf besteht und bestimmen in Abhängigkeit von Art und Ausmaß des vorliegenden Befundes den optimalen Zeitpunkt für den Beginn der kieferorthopädischen Behandlung.

Nach genauer Analyse von Fotos, Modellen und Röntgenbildern planen wir die Therapie.

Das Behandlungsspektrum reicht hier von herausnehmbaren über festsitzende „Zahnspangen“ (so genannten Multibracket-Apparaturen) bis hin zu herausnehmbaren „unsichtbaren“ Schienensystemen.

Welche Art von Behandlungsapparatur verwendet wird, hängt von dem vorliegenden Befund ab, wobei wir hier natürlich auch die Besonderheiten des jeweiligen Patienten berücksichtigen.

Eine optimale Zahnstellung hilft Karies, Zahnfleischerkrankungen und Funktionsstörungen zu verhindern und fördert das Selbstbewusstsein der Kinder- und Jugendlichen.